Die Turbinen der großen Informationsmaschine schweigen nicht und Irgendwas ist bekanntlich immer. Wir wollen es unseren Leser*innen (ich schätze ihre Zahl mittlerweile auf drei) nicht vorenthalten, weshalb ich mich fleißig vor meine Schreibmaschine setze, um zu verkünden und zusammenzufassen, was anderswo in den unendlichen Weiten der Blogosphäre so alles passiert:

Team Valkyrie schreibt über latenten Sexismus und Rassismus in D&D-Comics, dämliche Begründungen und wozu der ganze Mist führt:

You know what I’m talking about. The sexist, racist crap, the stuff that caters to the male gaze, male power fantasies, all that noise. The stuff that shows the genre hasn’t really grown since its original publication in 1974. People have been talking about that, and how much it sucks, and how we should totally fix it, and why we should fix it, and sunshine and puppies and rainbows.

Die dazugehörige Rechtfertigung des Zeichners von Wizards of the Coast findet ihr übrigens hier, garniert mit nicht zu wenig sexistischem Stumpfsinn in den Kommentarspalten. Ihr seid gewarnt.

Derweil widmet sich das Border House Blog dem Thema der gleichgeschlechtlichen Liebe in Videospielen, am Beispiel von Mass Effect 3. Wer sich an den homophoben Shitstorm gegen EA  (weil Star Wars: The old republic LGBIT-Content beinhaltete) erinnert,  wird wohl zustimmen, dass es in diesem Bereich nach wie vor finster aussieht.

Und nicht nur weil der dystopische Polizeistaat zu den beliebteren Motiven der Speculative Fiction gehört, hier ein wenig Netzpolitik bzgl. Datensicherheit und Privatsphäre im Web 2.0:

If you use a computer, surf the Internet, text your friends via a mobile phone or shop online – you leave a digital shadow. You want to know how big it is?

Gefunden bei dead cat bounce: Die Applikation Me & my Shadow zeigt an, wo man in den unendlichen Weiten des Internets bereits Spuren hinterlassen hat und wie groß der eigene digitale Schatten ist. Schön anzuschauen und nützlich obendrein.

Zum Schluss noch ein Fundstück der besonderen Sorte: Das Audioarchiv hat einen Mitschnitt des Verhörs Bertolt Brechts vor dem Ausschuss für un-​amerikanische Tätigkeit online gestellt. Absolut hörenswert — nicht nur wegen dem einmaligen Akzent.

(Bild via)