Obiges Bild stammt von dem unbeschreiblichen Jean Giraud, besser bekannt als Moebius. Auf Sci-Fi-O-Rama gibt es einen Nachruf auf den Künstler und Illustrator, der u.a. für die Zeichnungen der Silver-Surfer-Comics verantwortlich war, und am 10. März diesen Jahres starb.

Jean Giraud was one of the worlds finest comic artists and fantasists, up there with luminaries such as Federico Fellini, Stan Lee and Hayao Miyazaki . Perhaps in fact he was the finest, I don’t think it’s an exaggerated statement to suggest that Giraud possessed an almost supernatural ability, an artist whose oneness with his inner creative universe was matched only by his voracious workrate. It’s extremely poignant to now think that every vision forged from Moebius’s staggeringly complex creative mind has now been produced, there’ll never be another…

Wer sich einen Überblick über das vielfältige Werk Girauds machen möchte, dem lege ich The airtight garage ans Herz. Die offizielle Seite des Künstlers findet ihr hier.

Meanwhile: Zack Jernigan widmet sich in einem Roundtable Interview zusammen mit David Anthony Durham, Aliette de Bodard, Adrian Tchaikovsky und Ken Liu dem Thema Writing About Race in Science Fiction and Fantasy. Dabei kommen einige anregende Gedanken zusammen:

When issues of race are considered, there is a lot of extremely reactionary material in the genre. Not just the overt and (to modern sensibilities) grotesquely unpleasant material that one often saw back in the pulp days of Howard, but even nowadays a lot of fantasy settings are essentially a sea of white faces, whilst the isolated black characters often have difficulties escaping from the “noble savage warrior” box, and religious fanatics continually erupt from the desert.

Der erste Teil ist vor ein paar Tagen erschienen, es werden noch weitere Teile folgen. Also: Stay tuned!

Auf dem Schriftsonar werden derweil Autoren & Kritiker nach den Underdogs der SF befragt, den „Most Underrated SF-Novels“. Klingt vielversprechend.

Molosovsky bloggt über das Ende der Science-Fiction: hier und hier. Es handelt sich dabei um eine Debatte, zu der wir wohl in den nächsten Tagen auch auf diesem Blog etwas schreiben werden. Losgetreten wurde das mit diversen Beiträgen auf Telepolis: Michael Szameit fragte zunächst, ob SF am Ende sei:

Wird jetzt alles besser? Viele SF-Fans fiebern mit viel Ungeduld und noch mehr Erwartungen dem neuen Kino-Spektakel „Prometheus“ von Ridley Scott entgegen. Sind die Hoffnungen auf ein neues Highlight der Science-Fiction-Filmkunst berechtigt? Ich bin eher skeptisch und fürchte, dass auch dieser Film die Reduktion des Genres auf Militanz, Action und Horror nur weiter vorantreiben wird.

Es folgten Reaktionen von Myra Çakan und Thomas Wawerka. Bisher nur kurz überflogen, werde in den nächsten Tagen noch einmal ausführlich etwas dazu schreiben. Ein Blick auf Molosovskys Blog lohnt sich übrigens auch unabhängig von dieser Debatte.
Und noch einmal Mass Effect: Liz Bourke schreibt auf tor.com über die Normalisierung des „Woman Heros“. Außerdem lesenswert: Anlässlich seines 78. Geburtstags —  3 quick ways to introduce yourself to the work of Harlan Ellison.