Von Zeit zu Zeit beschleicht mich ein ungutes Gefühl. Es wiederholt sich immer wieder: Sobald ich eine tolle Sache entdecke, muss ich als nächstes feststellen, dass ich zu spät bin; dass sich die Kapelle aufgelöst hat, die Veranstaltungsreihe abgebrochen wurde usw. So auch bei den Out-of-this-world-Kongressen, die zwischen 2000 und 2004 in Bremen stattfanden. Auch hier brauchte es erst den Tipp eines gastierenden Referenten (der sich als Fellow nerd entpuppte), bis ich auf diese Kongresse aufmerksam wurde, auf denen versucht wurde, das Verhältnis von Science-Fiction, Gesellschaftskritik und Utopie auszuloten. Und selbstverständlich war der letzte Kongress bereits gelaufen. Mein heiliger Zorn hält sich allerdings in Grenzen, da ich vor ein paar Tagen auf Jakobs Blog, den Reader des zweiten Kongresses entdeckte, der frei zur Verfügung steht. Ich wünsche viel Vergnügen.